
Wir sind die Solidarische Klimahilfe.
Wir unterstützen von Hochwasser betroffene Gemeinschaften dabei, sich selbst zu helfen und besser mit den nachfolgenden Schäden umzugehen.
Die Jahrhundert- und Jahrtausendhochwasser häufen sich. Wenn diese Katastrophen plötzlich auf Gemeinden treffen, in denen viele Personen gleichzeitig um ihre Existenz fürchten müssen, ist eine kollektive Krisensituation erreicht, in der sich bisher jede Person vor allem um sich selbst kümmern muss.
Gleichzeitig gibt es keinen Überblick darüber, wer gerade seine Situation nicht mehr bewältigen kann und wer eigentlich noch Kraft hat, um zu helfen. Wir wollen diese Bedürfnisse und diese Kräfte finden, sie zusammenbringen und damit die Fähigkeiten zur Selbsthilfe der Gemeinschaft stärken und langfristig verfestigen. Denn eine Krise wird weniger schlimm, wenn wir zusammen darin sind, wenn wir das Gefühl haben, die Krise auch bewältigen zu können – auch wenn wir alleine gerade keine Kraft mehr dazu haben.


Der lokale Katastrophenschutz wehrt vor allem die direkten Gefahren eines Hochwassers ab. Für die finanziellen und psychischen Schäden und die Aufräumarbeiten in den Zeiten danach sind die einzelnen Personen jedoch bisher weitestgehend selbst verantwortlich.
Obwohl die Verantwortung für diese Hochwasserkatastrophe eben nicht allein bei diesen Einzelpersonen liegt.
Die Klimakrise ist unsere neue Realität. Dort, wo die Klimakrise greifbar wird, kann sie bewältigbar werden. Dort, wo die Verluste sichtbar werden, können sie betrauert und in ihrer Verantwortlichkeit zugewiesen werden.
Nur wo wir gemeinsam Verantwortung übernehmen, müssen die Schäden der Klimakrise nicht nur von Einzelnen getragen werden. Und das ist wichtig, denn besonders hart treffen diese Schäden Menschen, die ohnehin schon zu vulnerablen Gruppen gehören.
